Politische Bildung - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Stärken – Motivieren – Gestalten

Unser leitendes Gesamtkonzept ist „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Wir wollen ein ganzheitliches Bewusstsein für das menschliche Zusammenleben und die Natur schaffen. Die aktive Teilnahme an unserer demokratischen Gesellschaft ist dabei der Schlüssel zu Gestaltung eines besseren Miteinanders.

Politische Bildung

Demokratie ist – wie wir aktuell erleben – keine Selbstverständlichkeit, sondern fragil und gefährdet. Sie ist eine Staats- und zugleich eine Lebensform, die es in einem lebendigen Prozess immer wieder neu zu erarbeiten gilt. Demokratie muss im Alltag gelernt, erfahren und eingeübt werden – dazu braucht es Gelegenheiten, Orte und Zeiten, in denen dies geschehen kann. Wir verstehen uns als solch ein Ort. Wir wollen junge Menschen mit unseren Bildungsangeboten zur aktiven Teilhabe an politischen Prozessen ermutigen. Bei uns können Jugendliche sowie Partner*innen der Jugendarbeit Ansätze, Methoden und Inhalte der politischen Bildung erleben, ausprobieren, und diskutieren. Politische Bildung ist für uns ein wichtiger Auftrag. Sie ist ein eigenständiger Bereich der Bildungsarbeit und zugleich selbstverständlicher Teil anderer Bildungsbereiche.

Mehr dazu erfahren Sie auch:

Was wir wollen

  • Originäre Orte des demokratischen Lernens und Lebens sein.
  • Junge Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und zentrale Werte unserer Gesellschaft vermitteln.
  • Zusammenhänge unseres gesellschaftlichen, ökologischen und politischen Lebens nahebringen und Jugendlichen die aktive Beteiligung ermöglichen.
  • Jugendlichen das notwendige Handwerkszeug geben, um Gesellschaft und Politik aktiv mitzugestalten und zu verändern.
  • Personale Kompetenzen vermitteln und stärken, wie z.B. Kritik- und Kommunikationsfähigkeit sowie Urteilsfähigkeit.
  • Jugendliche begleiten, einen reflexiven Umgang mit sich und der Welt zu entwickeln.
  • An unseren Umweltstationen die Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung und politische Bildung verbinden.
  • Ehrenamtliche und hauptberuflich Tätige in der Jugendarbeit qualifizieren als „personale Träger von gelebter Demokratie und aktiver Zivilgesellschaft“.
  • Zielgruppenübergreifend und herkunftsunabhängig sein.

Methodisch setzen wir dabei auf eigenes Erleben und Handeln sowie Reflexion von Erfahrungen: Jugendgruppen, Aktionen und Projekte bieten ideale Praxisfelder zum Ausprobieren. Unser gemeinsamer normativer Hintergrund ist umschrieben mit Emanzipation, Aufklärung, Partizipation, Kritik- und Handlungsfähigkeit. Jugendbildungsstätten sind Orte mit einer politischen Geschichte und Verantwortung. Die Gründung der Jugendbildungsstätte ist maßgeblich an die Notwendigkeit der politischen Bildung geknüpft. Dies hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. In unseren Bildungsangeboten kommt daher unsere individuelle Geschichte zum Tragen.

Demokratiewerkstatt (Leader-Projekt)

Mit der Errichtung einer Demokratiewerkstatt auf Basis eines Archivs mit historisch verifizierten Dokumenten, Objekten, Bild- und Tonträgern ist der Raum zur politischen Wertebildung geeignet. Unterstützend steht eine App mit einer „historisch–multimedialen Spurensuche“ auf dem Gelände der Jugendsiedlung zur Verfügung. Ein Wandobjekt zur Geschichte der Jugendsiedlung regt alle Gäste zur Reflexion politischer Werte an.

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Angebote für Schulklassen bzw. Multiplikator*innen

BETZAVTA-TRAINER*INNEN-AUSBILDUNG - Basisamodul

Wo bitte geht’s zur Demokratie?!

Respekt, Toleranz, Minderheitenrechte, Mehrheitsentscheide, Debatten. All dies und noch viel mehr gehört – wahrscheinlich – zu unserem gemeinsamen Verständnis von einem demokratischen Miteinander. Was heißt das konkret? Leben wir unser Verständnis von Demokratie oder stoßen wir manchmal auch an unsere Grenzen?

BETZAVTA schafft Raum, uns mit unserem Verständnis von Demokratie und unserem – manchmal für uns selbst – überraschenden Reaktionen und Handlungsweisen auseinanderzusetzen. Ein praktisch erfahrbares Konzept zur Toleranz- und Demokratie-Erziehung für Jugendliche und Erwachsene. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksjugendring Oberbayern.

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Fr. 05. – So. 07 Oktober 2018
für Ehrenamtliche
130 €

FACHTAG: STRAFEN IN DER SCHULE?- Wie ein Schulalltag ohne Strafen gelingen kann.

Ein Fachtag für Lehrer, Schulsozialarbeiter und Multiplikatoren an Schulen,  um diese in ihrer jugendpolitischen Verantwortung und Fachkompetenz zu stärken.

Der Fachtag befasst sich mit dem Thema Strafen in der Schule. Dabei sollen die Verhaltensweisen und Entwicklungsbedingten Gegebenheiten der Jugendlichen in ihrer Rolle als Schüler verstanden werden, die zu Bestrafungen führen, und welche motivationalen Hintergründe sich mit der Bestrafung ergeben. Ziel dieses Fachtages ist es Handlungsperspektiven zu finden, die eine Bestrafung in der Schule vermeiden können.

Fr. 26 Oktober 2018
für Ehrenamtliche, für Schulklassen
kostenlos

FAIR SKILLS TRAINER

Zertifizierte „Train-the trainer-Qualifizierung“ zur menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit in Kooperation mit Bezirksjugendring Oberbayern und culture interactive e.V.. Der Ansatz verbindet Jugendkulturelle– und Medienpraxis mit politischer Bildung, um Jugendliche in ihrer demokratischen Teilhabe zu stärken und aktuelle gesellschaftliche Themen jugendgerecht verhandeln zu können.

auf Anfrage

SPURENSUCHE: Hochlandlager in Königsdorf

Mehrstündiger Rundgang über das Gelände der Jugendsiedlung Hochland mit dem Ziel, die Zeit aus der Geschichte des „HJ-Hochland-Lagers“ nachempfindbar zu machen. Die Spurensuche regt an, aus der Geschichte zu lernen und das politische Bewusstsein zu schärfen. Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren.

auf Anfrage