Fort - und Weiterbildungen der Jugendbildungsstätte

Wir bilden in den Bereichen „Kulturpädagogik“, „Erlebnispädagogik“ und „Soziales Management“ aus und bauen auf existierendem Know-How auf!

ZAB Kulturpädagogik und ZQ Erlebnispädagogik

Mit einem umfangreichen, bewährten und stark nachgefragten Angebot an Weiterbildungen sorgen wir dafür, dass die in der Jugendarbeit in Bayern engagierten Fachkräfte stets auf dem neuesten Stand sind und ihre Methodenvielfalt bedarfsgemäß erweitern können. Viele begeisterte Rückmeldungen zu den etablierten und seit vielen Jahren erfolgreichen Weiterbildungen in den Bereichen „Kulturpädagogik“, „Erlebnispädagogik“ und „Soziales Management“ zeigen : Wir sind auf einem sehr guten Weg! Die ZAB Kulturpädagogik trägt wie auch die ZQ Erlebnispädagogik mit ihrem umfangreichen Methodenrepertoire vor allem zum Ausbau der Methodenkompetenz von Mitarbeiter*innen der Jugendarbeit, Jugendhilfe und der Schulsozialarbeit bei.

Neben Lehraufträgen wirken wir als Kooperationspartner der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) an der Ausbildung von Studierenden der Sozialen Arbeit mit: bei der Umwelt- und erlebnispädagogischen Zusatzausbildung (EPZ) an den Abteilungen München und Benediktbeuern.

Zusatzausbildung Kulturpädagogik

Schwerpunkt: Zirkus- und Bewegungskünste

Zirkus ist Vielfalt! Dieser unendlich wandelbare und anpassungsfähige Bereich der Kulturpädagogik fügt sich mit seiner Fülle an circensischen Disziplinen, der Vermischung dieser und der individuellen Gestaltbarkeit in jeden Kontext problemlos ein. Kinder und Jugendliche profitieren ebenso davon, wie auch Erwachsene. Kreativ, ausdrucksstark, wandlungsfähig kann sich Jeder ausprobieren, anpassen, an den vielfältigen Anforderungen persönlich wachsen. Durch schnelle Erfolgserlebnisse im circensischen „Handwerk“, das bunte „Drumherum“ mit Zirkusspielen, Inszenierungs- und Wandlungsmöglichkeiten übt eine starke Anziehungskraft aus. Persönliche Entwicklung und gemeinsames Erleben knüpfen starke Bande – dem so genannten „Zirkusvirus“ lässt sich schwer entkommen. Neben der Vermittlung von technischem Know-How steht das gemeinsame künstlerische Gestalten im Vordergrund. Zirkus mit der Devise „Ausprobieren und Selbermachen“ kann so zu einem nachhaltigen Erlebnis werden und ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, kreativ und konstruktiv die eigene Welt zu gestalten und eigene Grenzen überschreiten zu lernen. Die Seminare umfassen die Vermittlung der wichtigsten Techniken, die eigene Auseinandersetzung mit dem Medium Zirkuskünste, die Berücksichtigung künstlerischer und sozialer Kompetenzen in der Zirkuspädagogik, das zielorientierte Einsetzen von Zirkuskünsten als kulturpädagogische Methode, sowie konkretes Know-How und das Wissen über aktuelle Sicherheitsstandards für die Anleitung von verschiedenen Techniken und Übungen. Die nächste Weiterbildungsreihe startet im Oktober 2018.
Der Infotag zur Zusatzausbildung Kulturpädagogik findet im April 2018 im Institut für Jugendarbeit in Gauting statt.
Struktur: Insgesamt 32 Präsenztage verteilt über 3 Kalenderjahre plus Selbststudium

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Start Oktober 2018
2.495 €, zahlbar in 3 Raten

Schwerpunkt: Fotografie und Fotokunst

Dieser Schwerpunkt entfacht das Feuer für kreative Fotografie und zeigt, wie man das enorme Potential dieses schöpferischen Mediums an Kinder und Jugendliche zielgerichtet weitergeben kann. Kinder und Jugendliche suchen nach Wegen, ihre Sicht der Welt darzustellen. Sie wollen ihre Gefühle, Sehnsüchte und Ansichten mitteilen. Die Fotografie bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv mit der eigenen Person zu beschäftigen und mit der Umwelt in Kontakt zu kommen. Als Kunstform hilft sie, Innen- und Außenwelten zu entdecken, zu interpretieren und zu präsentieren. Fotografie begeistert den Einzelnen und fördert die Gruppe. Die Seminare umfassen die Vermittlung der wichtigsten Techniken, die eigene Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie, die Berücksichtigung künstlerischer und sozialer Komponenten in der Fotoarbeit sowie das zielorientierte Einsetzen der Fotografie in der pädagogischen Arbeit. Um einen Transfer des Erlernten sicherzustellen, achten wir darauf, mit wenig Materialien, möglichst kostenloser Software und nur den notwendigsten Ausrüstungsgegenständen zu arbeiten. Schon mit wenigen Mitteln können wertvolle und beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Interesse an der Fotografie, Begeisterungsfähigkeit, Experimentierfreudigkeit sowie die Bereitschaft, das Gelernte in selbstorganisierten Übungseinheiten zu vertiefen. Fotografische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Die nächste Weiterbildungsreihe startet im Oktober 2018. Der Infotag zur Zusatzausbildung Kulturpädagogik findet im April 2018 im Institut für Jugendarbeit in Gauting statt.

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Start Oktober 2018
2.296 €, zahlbar in 3 Raten

Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik

Die „ZQ-Wasser“ befähigt auf der Basis des Gesamtkonzepts zur verantwortlichen und selbständigen Durchführung von erlebnispädagogischen Maßnahmen im Bereich Zahmwasser auf leichten Wanderflüssen oder im Wildwasser auf mittelschweren Fließgewässern. In kleinen Seminargruppen werden Didaktik, Methoden und ökologische Aspekte für die erfolgreiche Arbeit im erlebnispädagogischen Handlungsfeld Wasser vermittelt. Sie entscheiden im Laufe der Ausbildung selbst mit, welches Zertifikat (Wildwasser I – III) Sie sich erarbeiten können. So schöpfen Sie Ihr persönliches Entwicklungspotential voll aus. Neu ist die optimierte Ausbildungsstruktur – das Team der ZQ-Wasser steht nun an 3 praktischen Ausbildungsteilen zur Verfügung.

Start April 2019
2.821 €, zahlbar in 4 Raten

Kanadier– und Kajakkurs Wildwasser

Der Kurs für ehrenamtliche Jugendleiter*innen, ZQ-Teilnehmer*innen und Absolvent*innen in Lofer konzentriert sich in bewährter Weise auf die Verbesserung und das Training von Fahrtechnik und –taktik in Kanadier und Kajak, den fundierten Start in die Saison und den fachlichen Austausch zur Erlebnispädagogik. Trainiert wird auf der Saalach im Schwierigkeitsgrad WW I bis max. WW III und in den Bootskategorien Kajak und Kanadier.

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Sa. 27 – Di. 30 April 2019 (Lofer)
239 € zzgl. Selbstverpflegung

Umwelt- und Erlebnispädagogische Zusatzausbildung

Die Umwelt- und erlebnispädagogische Zusatzausbildung (EPZ) an der KSH München (Abteilung München und Abteilung Benediktbeuern) ist 2016 vom Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. anerkannt worden. Rund 20 Exkursionen, Workshops und Vorlesungen von Fachkräften der Jugendbildungsstätte: Die Umwelt- und erlebnispädagogische Zusatzausbildung, die sich über sieben Semester erstreckt, absolvierten rund 40 Studierende der Katholischen Hochschule München mit dem Standort Benediktbeuern.

Teams konstruktiv leiten

Eine Weiterbildungsreihe für Teamleiter*innen aus der Jugendarbeit

Die Weiterbildung richtet sich an (zukünftige) Teamleiter*innen aus der Jugendarbeit, die bereits Leitungsfunktionen ausüben oder sich dafür qualifizieren wollen. Sie stehen vor der Herausforderung, qualifizierte, pädagogische Konzepte umzusetzen, ein Team mit verschiedenen Aufgaben professionell zu leiten, die Finanzierung zu sichern, die Qualität der Arbeit zu gewährleisten und die Einrichtung nach außen zu präsentieren. Ziel ist es daher zum einen, die Führungspersönlichkeit als Ganzes in den Blick zu nehmen, zu reflektieren und zu fördern. Aufbauend auf den persönlichen Stärken werden die Kompetenzen für ziel- und ressourcenorientiertes Handeln gestärkt. Zum anderen wird ein solides Basis-Know-how aus dem Sozialen Management vermittelt:

  • Was bedeutet Führen und Leiten? Auseinandersetzung mit Führungsinstrumenten, Personalführung, Kommunikation und Konfliktmanagement
    Selbstmanagement, Zeitmanagement, Projektmanagement, Personalplanung, Marketing, Finanzmanagement, effizientes und effektives Arbeiten, Einbindung in den Sozialraum
  • Persönlichkeitsentwicklung im Hinblick auf die Führungsaufgabe, Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle zwischen Pädagogen*in und Führungskraft
  • Analyse und Optimierung des eigenen Arbeitsstils als Führungskraft handlungsorientierte Methoden und Orientierung an den Wünschen der Teilnehmer*innen gewährleisten einen optimalen Praxistransfer.

Das Ganze schließt mit einem Projektbericht ab, für den jede*r Absolvent*in ein Zertifikat erhält. Ausbildungsdauer: insgesamt: 15 Tage. Sie können einzelne Bausteine besuchen und noch fehlende Bausteine hinterher anschließen.

für die gesamte Weiterbildung (5 Bausteine): 1.375 Euro