Über uns

Die Jugendsiedlung Hochland ist in einem Trägerverein organisiert, der von einem Förderverein unterstützt wird. Wir bieten von Übernachtungen auf Zeltplatz, Blockhütten und im Schlafhaus ein breites Spektrum an Bildungsangeboten an. Seit 1996 erfüllen wir entsprechend einer Kooperationsvereinbarung mit dem Bezirk und Bezirksjugendring Oberbayern die Aufgaben der bezirklichen Jugendbildungsstätte für Oberbayern. Somit leisten wir, gefördert aus den Mitteln des Bezirks, einen umfassenden Beitrag zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms.

Bildung und Freizeit für Oberbayern

Sachen klären – Menschen stärken – Handeln lernen

Als anerkannte bayerische Jugendbildungsstätte wollen wir Jugendarbeit weiterentwickeln und unterstützen Kinder und Jugendliche bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Wir bieten allen Gästen fördernde strukturelle und pädagogische Rahmenbedingungen, und unterstützen sie nach besten Kräften. Wir arbeiten aktuelle Themen jugendgerecht und verständlich auf und durch die Arbeit mit Methoden der Erlebnis- und Kulturpädagogik sowie der Umweltbildung stärken wir die Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Situation. So kann sozial- und umweltgerechtes Handeln, soziale Verantwortung und spezielles Fachwissen gelernt werden.

Wir sind eine von 12 vom Bayerischen Jugendring (BJR) anerkannten Jugendbildungsstätten. Unsere Häuser sind zentrale Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung in ganz Bayern, mit eigenem pädagogischen Personal, vielfältigen Bildungsangeboten für Jugendliche, junge Erwachsene, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Jugendarbeit sowie Übernachtungsmöglichkeiten und Seminarräumen. Des weiteren bieten wir für unsere Gäste – auch durch unsere Umweltstation – einen geeigneten Rahmen zur Durchführung eigener Maßnahmen und unterstützen diese gerne sowohl organisatorisch als auch pädagogisch durch unsere gut ausgebildeten und geschulten Referent*innen.

Vernetzung mit Schulen und Ausbildungsbetrieben

Junge Menschen interessieren sich für die Themen Bildung, Beschäftigung und Zukunftsorientierung, und stehen an der Schnittstelle von Schule und Beruf dennoch vor vielen Fragen. Genau dort setzten wir an, in der Förderung von sozialen und persönlichen Kompetenzen bei Schüler*innen und Azubis. In konstruktiver Zusammenarbeit mit Schule, Wirtschaft und Jugendarbeit entwickeln wir erfolgreiche Projekte, die jungen Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Unser Verständnis von Außerschulischer Bildung

Bildung soll Spaß machen und etwas fürs Leben bringen! In Ausbildungen für Ehrenamtliche, Seminaren für Jugendlichen oder Fortbildungen für Multiplikatoren*innen, verknüpfen wir stets wissensorientierte Inhalte mit persönlichkeitsbildenden Methoden. Wir verstehen außerschulische Bildung als eine Zeit der Bewegung, des individuellen Ausdrucks und der persönlichen Lebensgestaltung und achten auch darauf, dass dies in unseren Angeboten zum Ausdruck kommt.

Geschichte des Geländes und der Jugendsiedlung Hochland

Auf dem Gelände der ehemaligen „Oberen Rothmühle“ – erstmals 815 erwähnt – ist heute die Jugendsiedlung Hochland zu finden. Von 1936 bis 1945 wurde das Gelände von der Hitlerjugend im Rahmen der sog. „Hochlandlager“ für die Ziele der nationalsozialistischen Weltanschauung missbraucht. Als in Bayern die Jugendverbände wieder entstanden, gründeten 1949 engagierte Frauen und Männer einen Trägerverein. 1950 nahm die Jugendsiedlung Hochland ihre Arbeit auf. Jugendverbände entdeckten im Zeltlager einen Ort für Jugendarbeit, während sich in den Gebäuden zeitgemäße Formen zur Unterstützung junger Menschen etablierten. Der Verein erhielt den Baubestand, entwickelte die Jugendsiedlung stetig weiter und orientiert sich an den christlichen Werten.

Reagierte der Verein in den Nachkriegsjahren auf die Nöte junger Menschen, indem er für heimatlose Jugendliche ein Wohnheim und Ausbildungsplätze für verschiedene Handwerksberufe im „Hochlandlager“ anbot, sowie mit einem Zeltlager Freizeit- und Erholungsmaßnahmen ermöglichte, engagiert er sich heute für eine Jugendförderung und Jugendbildung im weitesten Sinn.

  • 1950 Wohnmöglichkeiten und Lehrwerkstätten für Jugendliche
  • 1950 Erste Zeltlager 1954 Nutzung der Häuser für Jugendfreizeiten
  • 1975 Einrichtung der Blockhäuser
  • 1981 Umfangreiche Renovierung und Neubau – Anerkennung als Bayerische Jugendbildungsstätte
  • 1991 Neubau der Zeltlagerküche mit Speisesaal
  • 1996 Anerkennung als Umweltstation
  • 1996 Übernahme der Aufgaben als bezirkliche Jugendbildungsstätte für Oberbayern
  • 2002 – 2004 Modernisierung der Blockhäuser und der Sanitärgebäude
  • 2002 – 2004 Modernisierung der Jugendbildungsstätte
  • 2004 Naturnahe Gestaltung und Weiterentwicklung des Zeltlagers
  • 2012 Eröffnung des großen Waschhauses
  • 2012 Inbetriebnahme des neuen Sternenzeltes
  • 2013 Eröffnung Pflanzenkläranlage
  • 2014 Eröffnung der Sternwarte des Isartalsternwarte e.V.
  • 2016 Inbetriebnahme unserer Hackschnitzelheizung für die Jugendbildungsstätte
  • 2016 Modernisierung des Tagungshauses
  • 2017 Eröffnung des Ökologischen Fußabdrucks
  • 2017 Renovierung der Blockhäuser (barrierefrei)

Der Trägerverein

Im Jahr 1950 gründete sich der Trägerverein „Jugendsiedlung Hochland e.V.“. Der Verein ist verantwortlich für die finanziellen, organisatorischen und programmatischen Entwicklungen der Einrichtungen der Jugendsiedlung Hochland. Er ist öffentlich anerkannter Träger der Jugendarbeit. Mitglieder im Verein sind heute neben engagierten Einzelpersonen die katholische und evangelische Jugend, der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und die Gemeinde Königsdorf. Die Betriebsführung richtet sich nach ökologischen Kriterien und ist wirtschaftlich selbständig. Die Jugendsiedlung Hochland arbeitet partnerschaftlich mit dem Bayerischen Jugendring, dem Bezirksjugendring und dem Bezirk Oberbayern, den Jugendverbänden und anderen Trägern der Jugendarbeit zusammen. Das Ziel des Vereins ist es, sich für Kinder und junge Erwachsene zu engagieren. Durch ein eigenes Bildungsprogramm und die Umweltstation erfahren Kinder und Jugendliche, ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter eine umfassende Unterstützung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz durch Betrieb geeigneter Einrichtungen und die Durchführung von Maßnahmen der Jugendbildung, der Mitarbeiterbildung, der Jugendsozialarbeit sowie für Kinderfreizeiten.

Struktur und Aufbau der Jugendsiedlung Hochland

Trägerverein

Jugendsiedlung Hochland e.V.

Vorstand: Klaus Schultz (Vorsitzender), Dr. Markus Ludwig (stellvertr. Vorsitzender), Konrad Specker (Kreis- und Bezirksrat), Monika Godfroy (BDKJ), Volker Blechschmidt (EJ), Michael Kroll, Christoph Pfeiffer, Andreas Wehner, Fachberatung durch Tandemleitung

Öffentlich anerkannter Träger der Jugendarbeit gem. §75 SGB VIII und gemeinnützig tätig. Mitglieder im Verein, der 1949 gegründet wurde, sind neben engagierten Einzelpersonen der BDKJ München-Freising, die Evangelische Jugend München, das Erzbischöfliche Jugendamt, der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und die Gemeinde Königsdorf.

Förderverein

Jugendsiedlung Hochland – Förderkreis e.V.

Vorstand: Willy Bäßler (Vorsitzender), Alfred Stangler (stellvertr. Vorsitzender), Gertraud Hofherr, Anselm Kirchbichler

„Die Wertschätzung für die qualifizierte und anspruchsvolle Arbeit der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf und unser Interesse an der Weiterentwicklung dieses hervorragenden Angebots prägen unser Interesse als Förderkreis.“

Jugendsiedlung Hochland

im 31ha großen Naturgelände an der Rothmühle in Königsdorf

Jugendbildungsstätte

seit 1981 anerkannt vom BJR seit 1996 Bezirkliche Jugendbildungsstätte für Oberbayern

Umweltstation

seit 1996 anerkannt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

FamilienAkademie

stärkt und fördert die Familien in ihrer Erziehungskompetenz

Tagungs- und Übernachtungshaus

moderne Tagungsräume, Betthaus mit über 100 Betten

Blockhäuser, Sommerhüttendorf „Isarwinkel“, Waldhütte, Heimgarten

Zeltlager

Sternenzelt für 750 Personen, 18 Zeltlagerplätze in verschiedenen Größen, Lagerfeuerstellen

Mitarbeiter*innen

Vorstand

Wir tragen die Verantwortung

Wir vertreten durch unsere ehrenamtliche Arbeit den Verein und geben die Ziele für den Erhalt und die weitere Entwicklung der Jugendsiedlung vor.

Tandemleitung

Roland Herzog und Robert Wenzelewski leiten die Jugendsiedlung Hochland als Tandem. Robert Wenzelewski leitet den Bildungsbereich und Roland Herzog hat – neben seinen originären Aufgaben als Bildungsreferent – die Betriebsleitung inne.

Unser Team

Das sind wir: Rund 35 Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Haustechnik und Hauswirtschaft machen die Jugendsiedlung zu dem was sie ist und bilden ein schlagkräftiges Team für einen angenehmen Aufenthalt und nachhaltige und ganzheitliche Bildung.

Personalrat

Für die Interessen der Mitarbeiter*innen setzen sich Stefan Luidl (Vorsitzender), Katharina Horvat und Martina Schlickenrieder in der Funktion des Personalrates ein.

Wir bilden aus

Wir bilden junge Menschen aus

Bei uns können junge Menschen vielfältige praktische Erfahrungen sammeln. Wir haben bewusst Stellen und Möglichkeiten geschaffen, bei uns
mitzuarbeiten. Wir suchen jedes Jahr:

  • Praktikant*innen aus den Hochschulen der sozialen Arbeit
  • Ehrenamtliche Betreuer*innen für Ferienfreizeiten
  • Praktikant*innen im Freiwilligen Ökologischen Jahr
  • Bundesfreiwilligendienstleistende im Bereich der Haustechnik
  • Auszubildende in der Küche
  • Auszubildende in der Verwaltung
  • Ferienjobber und Praktikanten in der Hauswirtschaft

Wir freuen uns auf zuverlässige, leistungsbereite junge Menschen!

Infos, Fragen, und Bewerbungen senden sie bitte an: personal@jugendsiedlung-hochland.de

Referent*innen gesucht!
Für unser Bildungsprogramm und neue Seminarideen suchen wir qualifizierte Referent*innen. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter bildung@jugendsiedlung-hochland.de