Geschichtlicher Rückblick

Auf dem Gelände der ehemaligen "Oberen Rothmühle" – erstmals 815 erwähnt – ist heute die Jugendsiedlung Hochland zu finden. Von 1936 bis 1945 wurde das Gelände von der Hitlerjugend im Rahmen der sog. "Hochlandlager" für die Ziele der nationalsozialistischen Weltanschauung missbraucht. Als in Bayern die Jugendverbände wieder entstanden, gründeten 1949 engagierte Frauen und Männer einen Trägerverein. 1950 nahm die Jugendsiedlung Hochland ihre Arbeit auf. Jugendverbände entdeckten im Zeltlager einen Ort für Jugendarbeit, während sich in den Gebäuden zeitgemäße Formen zur Unterstützung junger Menschen etablierten. Der Verein erhielt den Baubestand, entwickelte die Jugendsiedlung stetig weiter und orientiert sich an den christlichen Werten.